Eine neue Website ist für viele Selbstständige ein großer Schritt.
Sie kostet Geld, Zeit – und soll im besten Fall langfristig Kundinnen bringen.
Viele meiner Kundinnen berichten, dass Versuche mit anderen Webdesignern gescheitert sind – sei es, weil nicht auf ihre Wünsche eingegangen wurde, die Umsetzung falsch war oder das Projekt viel länger dauerte als geplant.
Das hat nicht nur Zeit, sondern auch Geld gekostet.
Umso wichtiger ist die Frage: Wie finde ich den richtigen Webdesigner für mein Business?
Gerade im Beauty-Bereich gibt es viele Angebote – von günstigen Baukastensystemen bis hin zu individuellen Lösungen. Doch nicht jede Zusammenarbeit führt automatisch zu einer Website, die wirklich funktioniert.
In diesem Artikel erfährst du, worauf du bei der Wahl eines Webdesigners achten solltest – und welche Fragen du dir vorab stellen kannst.
Warum die Wahl des Webdesigners so entscheidend ist
Ein Webdesigner gestaltet nicht nur Farben und Layouts.
Er oder sie entscheidet mit darüber, ob:
- deine Website verständlich aufgebaut ist
- Besucherinnen sich orientieren können
- Vertrauen entsteht
- Google deine Website überhaupt richtig einordnen kann
Eine schöne Website allein reicht nicht aus.
Struktur, Strategie und technische Grundlagen spielen eine ebenso große Rolle.
1. Kennt der Webdesigner deine Branche?
Ein wichtiger Punkt, der oft unterschätzt wird: Branchenerfahrung.
Ein Webdesigner, der bereits mit Beauty-Unternehmen, Kosmetikstudios oder Dienstleistern gearbeitet hat, versteht:
- wie Kundinnen denken
- welche Informationen wichtig sind
- wie Vertrauen online aufgebaut wird
Er weiß, dass es nicht um „laut & auffällig“ geht, sondern um Seriosität, Klarheit und Professionalität.
Frage an dich:
Hat der Webdesigner bereits ähnliche Projekte umgesetzt?
2. Wird strategisch gedacht – oder nur gestaltet?
Webdesign ist mehr als Optik.
Eine gute Website beantwortet Fragen, führt Besucherinnen und hat ein klares Ziel.
Achte darauf, ob der Webdesigner:
- über Zielgruppen spricht
- Fragen zur Nutzung deiner Website stellt
- erklärt, warum bestimmte Seiten sinnvoll sind
Wenn nur über Farben und Schriften gesprochen wird, fehlt oft der strategische Teil.
3. Transparente Leistungen & Preise
Ein professioneller Webdesigner arbeitet transparent.
Das bedeutet:
- klare Leistungsbeschreibungen
- nachvollziehbare Preise
- keine versteckten Kosten
- klare Abgrenzung zwischen einmaligen und laufenden Leistungen
Unklare Aussagen wie „das klären wir später“ oder pauschale Versprechen sollten dich skeptisch machen.
4. Gehören dir die Zugangsdaten?
Ein ganz wichtiger Punkt: Zugriff und Eigentum.
Du solltest:
- alle Zugangsdaten erhalten
- selbst Eigentümerin deiner Website sein
- jederzeit den Dienstleister wechseln können
Eine Website, auf die du keinen Zugriff hast, macht dich abhängig – und das sollte niemals das Ziel sein.
5. Wie läuft die Kommunikation ab?
Eine gute Zusammenarbeit lebt von klarer Kommunikation.
Achte darauf:
- wie schnell Rückfragen beantwortet werden
- ob verständlich erklärt wird
- ob auf deine Fragen eingegangen wird
Wenn du dich bereits im Erstgespräch unsicher fühlst oder Dinge nicht nachvollziehen kannst, wird das im Projekt meist nicht besser.
6. Wird SEO von Anfang an mitgedacht?
SEO muss nicht kompliziert sein – aber es sollte von Beginn an berücksichtigt werden.
Ein guter Webdesigner achtet zumindest auf:
- saubere Seitenstruktur
- mobile Optimierung
- Ladezeiten
- grundlegende Meta-Daten
SEO ist kein Zusatz „für später“, sondern Teil eines funktionierenden Webauftritts.
7. Gibt es Support nach dem Launch?
Viele Websites werden online gestellt – und danach allein gelassen.
Kläre vorab:
- ob es Support gibt
- wie Updates laufen
- wer für technische Themen zuständig ist
- ob kleine Änderungen möglich sind
Eine Website ist kein abgeschlossenes Projekt, sondern entwickelt sich weiter.
Checkliste: So erkennst du den richtigen Webdesigner
✔ Erfahrung mit deiner Branche
✔ Klare & transparente Preise
✔ Strategischer Aufbau, nicht nur Design
✔ Weitergabe aller Zugangsdaten
✔ Verständliche Kommunikation
✔ Mobile Optimierung inklusive
✔ Basic SEO wird berücksichtigt
✔ Keine unrealistischen Versprechen
✔ Support oder klare Übergabe nach Projektabschluss
Diese Punkte helfen dir, fundiert zu entscheiden – und spätere Enttäuschungen zu vermeiden.
Fazit: Bauchgefühl & Struktur zählen
Der richtige Webdesigner bringt nicht nur technisches Wissen mit, sondern versteht dein Business.
Er erklärt, berät ehrlich und denkt langfristig.
Eine Website soll dich entlasten – nicht verunsichern.
Nimm dir Zeit für die Entscheidung, stelle Fragen und vergleiche nicht nur den Preis, sondern den Wert der Zusammenarbeit.
